HomeKontaktSucheImpressumSummaryMemberbereich
SitemapLinks
Über das DialogforumAktuellesThemenPressePublikationenMediation 2000-2005Häufige Fragen & Glossar

Seit 2001 werden im Mediationsverfahren Flughafen Wien und im Dialogforum alle Maßnahmen, die helfen, Flugverkehrsbe-lastungen so gering wie möglich zu hal-ten, verhandelt, im Konsens beschlossen und umgesetzt.

Über das Dialogforum

Ziele und Aufgaben
Organisation
Gremien
Ergebnisse und Arbeitsweise

Link zu
ARGE gegen Fluglärm
Flugspuren im Internet
Lärmschutzprogramm
Flughafen Wien - Abteilung Umwelt
Seit 2001 Verhandlungen im Mediationsverfahren und Dialogforum ...

Die Mitglieder des Dialogforums, die sich größten-teils schon im Mediationsverfahren engagiert haben, blicken auf einen langjährigen Diskussions-, Ver-handlungs- und Umsetzungsprozess zurück, der im Jahr 2001 mit dem Start des Mediaitonsverfahrens Flughafen Wien begann. Bis Mitte 2005 wurden alle Maßnahmen gegen Flugverkehrsbelastungen und die permanente Weiterentwicklung des gesamten An- und Abflugsystems in den Gremien des Mediationsverfahrens verhandelt und vereinbart.

 

Seit 2005 arbeitet das Dialogforum am Interessens-ausgleich zwischen Anrainergemeinden und Bevölkerung mit der Flugverkehrswirtschaft und unterstützt die Umsetzung der im Konsens vereinbarten Maßnahmen. Die Bürgerinitiativen und Anrainergemeinden hatten am Ende des Mediationsverfahrens massiv gefordert, dass der begonnene Diskussions- und Verhandlungsprozess fortgesetzt und institutionalisiert wird. Im Mediationsvertrag hat die Flughafen Wien AG dieser Forderung zugestimmt und sich verpflichtet, das Dialogforum zu finanzieren. Somit ist das Dialogforum ein unmittelbares Ergebnis des Mediatiosnverfahrens Flughafen Wien.

 

Einzigartig ist, dass im Dialogforum neben Flughafen Wien AG und Austrian Airlines seitens der Flugverkehrs-wirtschaft mit Austro Control auch die nationale Flugsicherung am Kommunikations- und Verhandlungs-prozess teilnimmt. Die Festlegung von An- und Abflugrouten und Regeln zur Flugverkehrslenkung sowie die sichere Abwicklung des Flugverkehrs und Bereitstellung ausreichender Kapazität für die Flugverkehrsabwicklung ist hoheitliche Aufgabe der Austro Control und der obersten Zivilluftbehörde. Niemand kann der Flugsicherung in dieser hoheitlichen Aufgaben Vorgaben machen. Die Austro Control engagiert sich freiwillig im Dialogforum und sorgt für die Umsetzung der im Konsens vereinbarten Maßnahmen gegen Flugverkehrsbelastungen, wenn diese technisch und organisatorisch umsetzbar sind, ohne dass die Sicherheit des Flugverkehrs beeinträchtigt wird und ausreichend Kapazität für den Flugbetrieb bereitgestellt werden kann.

 

 

Konsenslösungen, die besser sind als die Gesetze vorschreiben ...

 

Im Dialogforum konnten  bisher alle Maßnahmen gegen Flugverkehrsbelastungen im Konsens beschlossen werden. Viele der Maßnahmen, wie z.B. das Lärmschutzprogramm bieten den Bürgerinnen und Bürgern weit mehr Schutz vor den negativen Effekten des Flugverkehrs als es die Gesetze vorschreiben.

 

Die Umgebungslärmrichtlinie sieht beispielsweise eine Konfliktzone, für die ein unverbindlicher Aktionsplan zu erstellen ist, ab einem Dauerschall-pegel von 65 dB am Tag und 55 dB in der Nacht vor.

 

Die Anrainergemeinden und Bürgerinitiativen konnten sich mit der Flughafen Wien AG auf ein Lärmschutz-programm für das aktuelle 2-Pisten-System einigen, das umfangreiche Schallschutzmaßnahmen für alle Siedlungsgebiete vorsieht, in denen am Tag ein Dauerschallpegel von 54 dB und in der Nacht von 45 dB und mehr durch den Flugverkehr vorhanden ist. Die Umsetzung des Lärmschutzprogramms ist bereits weit fortgeschritten.

 

Vergleicht man den Aktionsplan auf Basis der Umgebungslärmrichtlinie und die Größe der Konfliktzone (ca. 18 km2) mit dem Gebiet, in dem das 2-Pisten-Lärmschutzprogramm umgesetzt wird (ca. 144 km2) und den Umfang der Maßnahmen, ist klar ersichtlich, dass die im Konsens beschlossenen Maßnahmen des Dialogforums weit besser sind als es das Gesetz fordert, da auch andere vereinbarte Maßnahmen wie z.B. Nachtflugregelung, Lärmzonendeckelung etc. gegen die Flugverkehrsbelastungen so ausgelegt sind, dass sie den Menschen besseren Schutz vor Fluglärm bieten.

 

Insgesamt kann damit eindeutig festgestellt werden, dass sich Dialog und Verhandlungen bisher als richtiger Weg herausgestellt haben, um bestmögliche Maßnahmen gegen Flugverkehrsbelastungen durchzusetzen.